Aufbewahrungsort [a] Schloß Anholt, Fürstl. Salm-Salm'sches Archiv, Membra disiecta Nr. 3
Fragment 1 Blatt
Aufbewahrungsort [b] Privatbesitz Auktionshaus Venator & Hanstein, Köln, Nr. 2008/104,511 [Verbleib unbekannt]
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Wolfram von Eschenbach: 'Parzival' (Fragm. 68)
Blattgröße 308 x 215 mm
Schriftraum 220 x 164 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 32
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit Ende 1. Viertel 14. Jh. (Karin Schneider briefl. am 30.11.2007)
Schreibsprache südmd.-ostfrk. von einem (west)nd. Schreiber (Beckers S. 396)
Abbildung
  • Beckers Abb. 13-14 (= [a] vollständig)
  • Venator & Hanstein S. 169 (= [b] 1v/2r)
Literatur
  • Gesa Bonath und Helmut Lomnitzer, Verzeichnis der Fragment-Überlieferung von Wolframs 'Parzival', in: Studien zu Wolfram von Eschenbach. Festschrift für Werner Schröder zum 75. Geburtstag, hg. von Kurt Gärtner und Joachim Heinzle, Tübingen 1989, S. 87-149, hier S. 149.
  • Klaus Siewert, Mittelalterliches Deutsch in Münster. Handschriften, Handschriftenfragmente, Frühdrucke (Schriften der Universitätsbibliothek Münster 6), Münster/New York 1991 [Unveränderte Neuausgabe unter dem Titel: Von Langobarden, Kreuzfahrern und Klerikern. Mittelalterliches Deutsch in frühen Handschriften und Drucken aus Münster, Hamburg/Münster 2010], S. 49.
  • Hartmut Beckers, Neues zur 'Parzival'-Überlieferung aus Westfalen: Zwei Neufunde (F 68, F 45A) und eine Wiederentdeckung (F 21B), in: Wolfram-Studien XIV (1996), S. 391-404 und Abb. 13-14, hier S. 391-400 (mit Abdruck von [a]) und Abb. 13-14.
  • Venator & Hanstein. Auktion 104 (14. März 2008): Bücher, Graphik, Autographen, Köln 2008, S. 169f. (Nr. 511).
  • Klaus Klein, Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften (Wolfram und Wolfram-Fortsetzer), in: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch, hg. von Joachim Heinzle, Berlin/Boston 2011, Bd. II, S. 941-1002, hier S. 958.
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Das Doppelblatt des Kölner Auktionshauses Venator & Hanstein (Versbereich 614-622) ist auf der Frühjahrsauktion 2008 verkauft worden. Es konnte aufgrund des hohen Preises von keiner öffentlichen Bibliothek in Deutschland erworben werden (vgl. auch FAZ vom 22.3.2008, S. 46)
  Januar 2012