Aufbewahrungsort Darmstadt, Staatsarchiv, Depositum Gräfl. Erbachsches Gesamthausarchiv, ohne Sign. [verbrannt ?]
[früher Erbach, Gräfl. Erbachsches Gesamthausarchiv, ohne Sign.]
Fragment 2 Querstreifen eines Blattes
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Wolfram von Eschenbach: 'Willehalm' (Fragm. 19)
Blattgröße ca. <410> x 225 mm
Schriftraum ca. <315> x 161 mm
Spaltenzahl <3> (!)
Zeilenzahl <52>
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit noch 13. Jh. (Weigand S. 187); wohl noch 13. Jh. (Leitzmann S. 116)
Schreibsprache bair.
Abbildung ---
Literatur
  • Karl Weigand, Untergegangene Hs. von Wolframs Willehalm, in: ZfdA 9 (1853), S. 186-191 (mit Abdruck). [online]
  • Albert Leitzmann, Erbacher Fragment von Wolframs Willehalm, in: ZfdA 66 (1929), S. 116 (mit Kollation). [online]
  • Werner Schröder und Heinz Schanze, Neues Gesamtverzeichnis der Handschriften von Wolframs 'Willehalm', in: ZfdA 91 (1961/62), S. 201-226, hier S. 210 (Nr. 19).
  • Werner Schröder (Hg.), Wolfram von Eschenbach, Willehalm, Berlin/New York 1978, S. XXXIX.
  • Bernd Bastert, Helden als Heilige. Chanson de geste-Rezeption im deutschsprachigen Raum (Bibliotheca Germanica 54), Tübingen/Basel 2010, S. 464.
  • Klaus Klein, Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften (Wolfram und Wolfram-Fortsetzer), in: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch, hg. von Joachim Heinzle, Berlin/Boston 2011, Bd. II, S. 941-1002, hier S. 977.
Ergänzender Hinweis Laut Auskunft von Prof. Dr. F. Battenberg vom 19.6.1991 ist das Fragment beim Luftangriff auf Darmstadt 1944 verbrannt. Da aber nach einer Auskunft von Dr. Thomas Lux vom Staatsarchiv Darmstadt vom 9.10.2002 (an das Handschriftenarchiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften) mitgeteilt wurde, daß "aus der Erbach'schen Archivbibliothek bereits in den frühen dreißiger Jahren zahlreiche Stücke auf dem Antiquariatsmarkt veräußert worden sind", ist es wahrscheinlich, daß auch das 'Willehalm'-Fragment seinerzeit verkauft wurde und heute an einem unbekannten Ort aufbewahrt wird.
  Januar 2012
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