Aufbewahrungsort Glatz / Kłodzko, Gymnasialbibl., Bruchstück 1 [Verbleib unbekannt]
Fragment 4 Querstreifen eines (!) Doppelblattes
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Glatzer Interlinearversion zu Habakuk und Deuteronomium' [s.u. Ergänzender Hinweis]
Blattgröße [77] x 175 mm
Schriftraum [77] x 103 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl vermutlich <19> dt. + <19> lat.
Entstehungszeit 12. / (13.) Jh. (1190-1225) (Dolch)
Schreibsprache bair.
Abbildung ---
Literatur
  • Jürgen Wolf, Nachrichten aus dem Berliner Handschriftenarchiv I, in: ZfdA 136 (2007), S. 72-78, hier S. 74.
Archivbeschreibung Walther Dolch (1910) 5 Bll. (mit Abschrift in falscher Reihenfolge)
Identifizierung und richtige Reihenfolge:
Bl. 1r = Dolch III/IV,2r + I/II,1r = Habakuk 3,14-17
Bl. 1v = Dolch III/IV,2v + I/II,1v = Deuteronomium 32,2-7
Bl. 2r = Dolch III/IV,1r + I/II,2r = Deuteronomium 32,10-14
Bl. 2v = Dolch III/IV,1v + I/II,2v = Deuteronomium 32,16-20
Ergänzender Hinweis Nach Auskunft von Jan van Nimwegen, Oosterhout NB (Niederlande) vom 27.3.2007 sind die Glatzer Fragmente zweifelsohne Bestandteil einer Psalterhandschrift gewesen. Der (liturgische) Psalter umfaßt nämlich außer den eigentlichen Psalmen auch psalmähnliche alt- und neutestamentliche Cantica, darunter das Canticum Habacuc (Domine audivi, Hab 3,1-19) und das Canticum Moysis in Deuteronomio (Audite caeli, Dt 32,1-43).
  März 2007

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