Aufbewahrungsort [a] Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibl., Ms. fragm. K 20: Z 15/3
Fragment 1 Querstreifen eines Doppelblattes
Aufbewahrungsort [b] Marburg, Institut für Historische Hilfswissenschaften an der Philipps-Universität, Fragm. 8 [Verbleib unbekannt]
Fragment 1 Querstreifen eines Blattes (25 x 158 mm)
Aufbewahrungsort [c] Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv, Nachlaß Simrock V [c] [verschollen]
Fragment 2 Querstreifen (46 x 320 und 50 x 305 mm) eines Doppelblattes
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Väterbuch' (Z [+ HH + LL])
Blattgröße [96] x ca. 170 mm
Schriftraum ca. <200> x 140 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl <42>
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit Anfang 14. Jh. (Borchling S. 76)
Schreibsprache niederrhein. (Birlinger S. 441)
Abbildung Farb-Abbildungen von [a] im Internet [vollständig]
Literatur
  • Anton Birlinger, Bruchstücke eines unbekannten niederrheinischen Gedichtes, in: Germania 17 (1872), S. 441f. (mit Abdruck). [online]
  • Edward Schröder, Rezension über: Das Veterbûch, 1. Lieferung, hg. von Carl Franke, Paderborn 1880, in: Deutsche Literaturzeitung 2 (1881), Sp. 890f., hier Sp. 891.
  • Karl Hohmann, Beiträge zum Väterbuch (Hermaea 7), Halle 1909, S. 12, 17. [online]
  • Conrad Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in den Rheinlanden und in einigen anderen Sammlungen. Vierter Reisebericht, Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Philol.-hist. Klasse 1913 (Beiheft), Berlin 1914, S. 76. [online]
  • Franzjosef Pensel, Die deutschen Handschriften des Mittelalters und der Neuzeit (in Auswahl), Bd. 3: Handschriften im Thüringischen Hauptstaatsarchiv, im Goethe- und Schiller-Archiv und in der Haupt- und Pfarrkirche (Herderkirche) Weimar (Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar), Weimar 2000 (CD-ROM), S. If. (mit Textprobe).
  • Düsseldorf. Digitalisierung und Erschließung mittelalterlicher Handschriftenfragmente. [online]
Archivbeschreibung [a], [b] ---
[c] Kurt Vogtherr (1934) 12 Blll. (mit Abschrift)
Ergänzender Hinweis 1) Hinweis auf das Marburger Fragment und Identifizierung durch Helmut Lomnitzer; Abbildungen dieses Fragments befinden sich im Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters an der Philipps-Universität Marburg.
2) Die Zugehörigkeit des verschollenen Weimarer Fragments zu diesem Discissus ist momentan nicht überprüfbar; alle Daten (Größe, Einrichtung, Schriftsprache usw.) sprechen jedoch dafür, dass diese Querstreifen aus der gleichen Handschrift stammen.
  Dezember 2011

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