Aufbewahrungsort Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Hs. 1740
Codex 81 Blätter (davon Bl. 1-9 vom Jahr 1412)
Beschreibstoff Pergament
Inhalt [Mariengebete v.J. 1412 (= Bl. 1r-8r)]
'Betrachtung des Leidens Christi' (Bl. 10r-39r)
Hartwig von dem Hage: 'Tagzeitengedicht' (N) (Bl. 40r-72r)
Mariengebet (Bl. 72v-77v)
Reimgebet zu Maria (Bl. 78r-81r)
Blattgröße 97 x 70 mm
Schriftraum 70 x 45 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 17, auch 16
Versgestaltung Verse abgesetzt ('Tagzeitengedicht'); Verse nicht abgesetzt (Reimgebet)
Entstehungszeit 14. Jh. (Kurras S. 37)
Schreibsprache mittelbair. (Kurras S. 37)
Abbildung ---
Literatur
  • Gedicht von den sieben Tagzeiten, in: Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit N.F. 1 (1853/54), Sp. 106-110 (mit Textproben). [online]
  • Lotte Kurras, Die deutschen mittelalterlichen Handschriften, Erster Teil: Die literarischen und religiösen Handschriften. Anhang: Die Hardenbergschen Fragmente (Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg 1,1), Wiesbaden 1974, S. 37f. [online]
  • Wolfgang Schmitz, Die Dichtungen des Hartwig von dem Hage. Untersuchungen und Edition (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 193), Göppingen 1976, S. 41-58, 308-384 (Abdruck des 'Tagzeitengedichts').
  • Rolf Bergmann, Katalog der deutschsprachigen geistlichen Spiele und Marienklagen des Mittelalters (Veröffentlichungen der Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), München 1986, S. 447f. (M 103).
Archivbeschreibung ?
Ergänzender Hinweis Obwohl die Handschrift im 15. Jahrhundert im Nürnberger Katharinenkloster unter der Signatur O XXXI aufbewahrt wurde, ist sie wohl nicht in diesem Kloster entstanden.
Klaus Klein, Oktober 2004

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