Aufbewahrungsort Einsiedeln, Stiftsbibl., ohne Sign. [verschollen]
Fragment 10 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Wirnt von Grafenberg: 'Wigalois' (Hilgers Nr. 10 = D)
Blattgröße unbekannt
Schriftraum unbekannt
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 39-40
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit 14. Jh. (Hilgers S. 237)
Schreibsprache alem. (Schiewer S. 252)
Abbildung ---
Literatur
  • Christoph Heinrich Myller (Hg.), Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Jahrhundert, Bd. III, Berlin 1785, S. I-XII (mit Abdruck). [online]
  • Johannes Marie Neele Kapteyn (Hg.), Wigalois der Ritter mit dem Rade von Wirnt von Gravenberc (Rheinische Beiträge und Hülfsbücher zur germanischen Philologie und Volkskunde 9), Bonn 1926, S. 45* (Nr. 2).
  • Heribert A. Hilgers, Materialien zur Überlieferung von Wirnts Wigalois, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 93 (Tüb. 1971), S. 228-288, hier S. 237 (Nr. 10).
  • Hans-Jochen Schiewer, Ein ris ich dar vmbe abe brach / Von sinem wunder bovme. Beobachtungen zur Überlieferung des nachklassischen Artusromans im 13. und 14. Jahrhundert, in: Deutsche Handschriften 1100-1400. Oxforder Kolloquium 1985, hg. von Volker Honemann und Nigel F. Palmer, Tübingen 1988, S. 222-278, hier S. 252f. (Nr. 49). [online]
  • Klaus Klein, Ein neues 'Wigalois'-Fragment in Basel, in: ZfdA 122 (1993), S. 453-459, hier S. 459.
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis Den Angaben bei Myller S. XII ist zu entnehmen, daß "ein Conventual dieses Klosters" (d.h. Einsiedeln) die Blätter "abgerissen und Bodmern geschikt" hat. - Nach Auskunft des Stiftsbibliothekars P. Odo Lang (Einsiedeln) vom 30.1.1989 sind die Blätter nach wie vor verschollen.
  November 2004