Aufbewahrungsort [a] Berlin, Staatsbibl., mgo 476
Fragment 1 Blatt
Aufbewahrungsort [b] Chicago (Illinois), The Newberry Libr., Case MS 1.5
[früher Libr. of C. L. Ricketts, ohne Sign.; davor Cheltenham, Bibl. Phillippica, Cod. 22254, Bl. XX]
Fragment 1 Doppelblatt
Aufbewahrungsort [c] München, Staatsbibl., Cgm 5153h
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Ortolf von Baierland: 'Arzneibuch'
Blattgröße ca. 255-260 x 170 mm
Schriftraum 190-195 x 113-115 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 28
Besonderheiten Schreibernennung: Hermannus Pachsteltz (= [c], Bl. 1v)
Entstehungszeit 2. Hälfte 14. Jh. (Schneider [1994] S. 63; Schneider [1996] S. 507)
Schreibsprache mittelbair. (Schneider [1994] S. 63; Schneider [1996] S. 507); südl. Ostfrk. (Crossgrove S. 236)
Abbildung
  • Farb-Abbildungen im Internet: Bl. 1r, Bl. 1r/2r, Bl. 2v (= [b])
  • Crossgrove nach S. 236 (= [a], recto)
  • Schneider (1994) Abb. 231 (= [c], Bl. 1v)
Literatur
  • Robert Priebsch, Deutsche Handschriften in England, Bd. 1, Erlangen 1896, S. 141 (Nr. 136). [online]
  • Hermann Degering, Kurzes Verzeichnis der germanischen Handschriften der Preußischen Staatsbibliothek III. Die Handschriften in Oktavformat und Register zu Band I-III (Mitteilungen aus der Preußischen Staatsbibliothek IX), Leipzig 1932 (Nachdruck Graz 1970), S. 157. [online]
  • Seymour de Ricci with the assistance of W. J. Wilson, Census of Medieval and Renaissance Manuscripts in the United States and Canada, Bd. I, New York 1935 (Reprint 1961), S. 660.
  • James Follan (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland nach den ältesten Handschriften (14. Jhdt.) (Stadtarchiv Köln, W 4° 24*) (Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie N.F. 23), Stuttgart 1963, S. 19 (Nr. 2), 21 (Nr. 16) (mit irrtümlicher Datierung ins 16. Jh.).
  • William Crossgrove, Ein frühes Zeugnis für Ortolfs Arzneibuch, in: ZfdA 108 (1979), S. 234-239 (mit Abdruck von [a]).
  • Karin Schneider, Die datierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München, Teil 1: Die deutschen Handschriften bis 1450 (Datierte Handschriften in Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland IV,1), Stuttgart 1994, S. 63 und Abb. 231.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die mittelalterlichen Handschriften aus Cgm 4001-5247 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,7), Wiesbaden 1996, S. 507. [online]
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis 1) Vom gleichen Schreiber auch München, Staatsbibl., Clm 17188, Bl. 97-112.
2) Die kodikologische Zusammengehörigkeit des Berlin/Münchner Discissus mit dem Chicago-Fragment wurde von Bernhard Schnell (Göttingen) im Januar 2012 festgestellt und von Elisabeth Wunderle (München) bestätigt.
  Daniel Könitz, Januar 2012
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