Aufbewahrungsort Linz, Landesbibl., Hs. 1131
[früher ohne Sign.; davor Wilhering, Stiftsbibl., ohne Sign. (1)]
Fragment 1 Doppelblatt, horizontal durchgeschnitten
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Bruder Philipp: 'Marienleben'
Blattgröße <190> x 112 mm
Schriftraum <125> x 75/80 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl <23>
Versgestaltung Verse abgesetzt, Anfangsbuchstaben jedes zweiten Verses vorgezogen
Besonderheiten Zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Blattes fehlen 2 Verse. Beide Blatteile wohl querständig als Vor- bzw. Nachsatzblatt eines Bandes einer Buchblockhöhe von mindestens 205 mm eingebunden (Falzspuren).
Entstehungszeit 2. Hälfte 14. Jh. (Schiffmann S. 238)
Schreibsprache bair.-österr.; steirisch (Schiffmann S. 238)
Abbildung ---
Literatur
  • Konrad Schiffmann, Die Handschriften der Öffentl. Studienbibliothek in Linz (masch.), Linz 1935 (ohne dieses Fragment). [online]
  • Konrad Schiffmann, Die Handschriften der Öffentl. Studienbibliothek in Linz (nicht seitenkongruente Abschrift der maschinschriftlichen Fassung Linz 1935 als PDF-Datei mit Nachträgen und neuen Signaturen), S. 291. [online]
  • Konrad Schiffmann, Altdeutsche Funde aus Wilhering, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 64 (1940), S. 238-244 (mit Abdruck).
Archivbeschreibung ---
Ergänzender Hinweis
  • Das nach Auskunft des Stiftsbibliothekars P. Christian Brandstätter vom 7. Februar 2006 in Wilhering nicht mehr auffindbare und in der einschlägigen Forschung bislang übersehene Fragment ist wiederendeckt worden. - Die beiden Teile wurden im Pfarrhof von Puchenau aufgefunden, in die Stiftsbibliothek Wilhering gebracht und vom Stiftsbibliothekar Gebhard Rath an Konrad Schiffmann zur Identifikation und Publikation übergeben. Sie befinden sich heute in einem bräunlichen Kuvert mit der Aufschrift "Bruchstücke aus Bruder Philipps Marienleben. Aus Stift Wilhering." von der Hand Schiffmanns in der Sammlung der nicht signierten Fragmente der Oberösterreichischen Landesbibliothek.
  • Nach Mitteilung von Dr. Rudolf Lindpointner (Linz) wurde das Fragment im  November 2009 als Hs. 1131 einsigniert.
  Christine Glaßner (Wien), Januar 2010