Aufbewahrungsort Darmstadt, Universitäts- und Landesbibl., Hs. 1631
[früher Staatsarchiv, ohne Sign.]
Fragment 6 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Elsässisches Arzneibuch'
Bl. 1r-6v, 115r - 117v = Ortolf von Baierland: 'Arzneibuch'
Blattgröße 405 x 275 mm
Schriftraum 330 x 220 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 50
Besonderheiten alte Blattzählung CXI-CXVI bzw. 112-117
Entstehungszeit 1. Drittel 15. Jh. (Mayer [1988] S. 229); 1. Viertel 15. Jh. (Mayer [1993] S. 54); 1. Hälfte 15. Jh. (Staub/Sänger S. 89) [die älteren Datierungen in das 14. Jh. bei Birlinger, Keil (1980), Mellbourn und Riha sind überholt]
Schreibsprache niederalem. (Staub/Sänger S. 89)
Abbildung ---
Literatur
  • Anton Birlinger, Aus einem elsäßischen Arzneibuche des XIV Jarhunderts, in: Alemannia 10 (1882), S. 219-232 (mit Abdruck). [online]
  • Gundolf Keil, "ich, meister Ortolf, von Beierlant geborn, ein arzet in Wirzeburc". Zur Wirkungsgeschichte Würzburger Medizin des 13. Jahrhunderts, in: Jahresbericht der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg über das akademische Jahr 1975/1976, Würzburg 1977, S. 19-42, hier S. 30 Anm. 133.
  • Gundolf Keil, 'Elsässisches Arzneibuch', in: 2VL 2 (1980), Sp. 509f. + 2VL 11 (2004), Sp. 404f.
  • Johannes Gottfried Mayer, Zur Überlieferung des 'Elsässischen Arzneibuchs', in: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 6 (1988), S. 225-236, hier S. 229.
  • Gert Mellbourn, Eine zweite Fassung des Benediktbeurer Rezeptars (British Library, Cod. Arundel 164) (Schriften des Deutschen Instituts. Universität Stockholm 19), Stockholm 1988, S. 87.
  • Kurt Hans Staub und Thomas Sänger, Deutsche und niederländische Handschriften. Mit Ausnahme der Gebetbuchhandschriften (Die Handschriften der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt 6), Wiesbaden 1991, S. 89 (Nr. 55). [online]
  • Johannes G. Mayer, Das 'Arzneibuch' Ortolfs von Baierland in medizinischen Kompendien des 15. Jahrhunderts. Beobachtungen und Überlegungen zur Werktypologie medizinischer Kompendien und Kompilationen, in: "ein teutsch puech machen". Untersuchungen zur landessprachlichen Vermittlung medizinischen Wissens. Ortolf-Studien 1, hg. von Gundolf Keil (Wissensliteratur im Mittelalter 11), Wiesbaden 1993, S. 39-61, hier S. 54.
  • Johannes G. Mayer, 'Zwölf Stücke von dem Harne', in: 2VL 10 (1999), Sp. 1646f.
  • Johannes Gottfried Mayer, 'Zwoelf stúcke von dem harne'. Eine Uroskopie aus den Handschriften des 'Elsässischen Arzneibuchs', in: Editionen und Studien zur lateinischen und deutschen Fachprosa des Mittelalters. Festgabe für Gundolf Keil, hg. von Konrad Goehl und Johannes Gottfried Mayer (Texte und Wissen 3), Würzburg 2000, S. 193-205, hier S. 193.
  • Ortrun Riha (Hg.), Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland. Auf der Grundlage der Arbeit des von Gundolf Keil geleiteten Teilprojekts des SFB 226 'Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter' zum Druck gebracht, eingeleitet und kommentiert von O. R. (Wissensliteratur im Mittelalter 50), Wiesbaden 2014, S. 18.
  • Bernhard Schnell, Zur Text- und Überlieferungsgeschichte des 'Arzneibuchs' Ortolfs von Baierland, in: Überlieferungsgeschichte transdisziplinär. Neue Perspektiven auf ein germanistisches Forschungsparadigma. In Verbindung mit Horst Brunner und Freimut Löser hg. von Dorothea Klein (Wissensliteratur im Mittelalter 52), Wiesbaden 2016, S. 43-68, hier S. 46f. Anm. 15.
Archivbeschreibung ---
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trk, Oktober 2018