Aufbewahrungsort Cambridge (Mass.), Harvard College Libr. / Houghton Libr., MS Typ 45
[früher Nikolsburg, Fürstl. Dietrichsteinsche Bibl., Cod. II 181]
Codex noch 159 Blätter (160 gezählte Blätter)
Beschreibstoff Pergament
Inhalt 'Schachzabelbuch' (unvollständig) [Bl. 2r-87r]
Heil- und Segenssprüche [Bl. 87r-88v, 160r-160v]
Gebetbuch (Tagzeiten) [Bl. 89r-144v]
Kalender von 1408 [Bl. 145r-159v]
Blattgröße 220 x 152 mm
Schriftraum ca. 155 x 95 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 22-23
Besonderheiten mit 12 ganzseitigen Miniaturen innerhalb des 'Schachzabelbuchs'
Entstehungszeit ca. 1390 bis ca. 1408 (vgl. Plessow / Honemann / Temmen S. 419)
Schreibsprache bair.-österr. (Plessow / Honemann / Temmen S. 419)
Schreibort Wien (?) (vgl. Plessow / Honemann / Temmen S. 419)
Abbildung
  • Goldschmidt Tafel 8 (Abb. 37) [= Bl. 75v]
  • Wieck S. 83 [= Bl. 47r]
  • Farb-Abbildungen des Codex [= vollständig]
Literatur
  • Beda Dudík, Handschriften der Fürstlich Dietrichstein'schen Bibliothek zu Nikolsburg in Mähren, in: Archiv für österreichische Geschichte 39 (1868), S. 417-534, hier S. 497f. (Nr. 59). [online] [online]
  • Albert Ilg, Mittelalterliche Heil- und Segenssprüche, in: Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit N.F. 20 (1873), Sp. 226-229 (mit Textproben). [online]
  • Adolph Goldschmidt, Die Luzerner illustrierten Handschriften des Schachzabelbuches des Schweizer Dichters Konrad von Ammenhausen. Ein Beitrag zur Geschichte der Buchmalerei im 14. und 15. Jahrhundert, in: Innerschweizerisches Jahrbuch für Heimatkunde VIII/X (1944/46), S. 9-33, hier S. 15 und Tafel 8 (Abb. 37).
  • Gerard F. Schmidt (Hg.), Das Schachzabelbuch des Jacobus de Cessolis, O. P., in mittelhochdeutscher Prosa-Übersetzung (Texte des späten Mittelalters 13), Berlin 1961, S. 14.
  • Christopher U. Faye und William H. Bond, Supplement to the Census of Medieval and Renaissance Manuscripts in the United States and Canada, New York 1962, S. 255.
  • Roger S. Wieck, Late medieval and renaissance illuminated manuscripts 1350-1525 in the Houghton Library, Cambridge (Mass.) 1983, S. 82f., 121.
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Die deutschsprachigen Handschriften der Fürsten Dietrichstein aus Nikolsburg/Mähren, in: Fata Libellorum. Festschrift für Franzjosef Pensel zum 70. Geburtstag, hg. von Rudolf Bentzinger und Ulrich-Dieter Oppitz (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 648), Göppingen 1999, S. 187-214, hier S. 209f. (Nr. II 181).
  • Verena Holzmann, "Ich beswer dich wurm und wyrmin ...". Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 36), Bern u.a. 2001, S. 239 (Nr. 225), S. 246 (Nr. 243).
  • Oliver Plessow unter Mitwirkung von Volker Honemann und Mareike Temmen, Mittelalterliche Schachzabelbücher zwischen Spielsymbolik und Wertevermittlung. Der Schachtraktat des Jacobus de Cessolis im Kontext spätmittelalterlicher Rezeption (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 12), Münster 2007, S. 418f.
  • Handschriftendokumentation (im Hollis Catalog) der Harvard University Cambridge (Mass.) [Search Type: "Other call number"; Search For: Signatur]. [online]
Archivbeschreibung ---
  Manuel Bauer, Januar 2011
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