Aufbewahrungsort [a] Borken (Westf.), Stadtarchiv, ohne Sign.
Fragment Oberes Drittel eines Blattes in zwei Teilen
Aufbewahrungsort [b] Münster, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Ms. 459
[früher Arnsberg, Archiv]
Fragment 1 Doppelblatt
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Wolfram von Eschenbach: 'Parzival' (Fragm. 45)
Blattgröße 248 x 180 mm
Schriftraum 205-210 x 142 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 34
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit Mitte 14. Jh. (Bonath/Lomnitzer S. 132)
Schreibsprache westmd. eingefärbte Schreibsprache eines nach einer obd. (bair.?) Vorlage kopierenden nd. Schreibers (Bonath/Lomnitzer S. 132)
Abbildung Siewert S. 40-43 [= b]
Literatur
  • Eberhard Gottlieb Graff, Aufgefundene Bruchstücke größerer mittelhochdeutscher Gedichte, in: Diutiska I (1826; Nachdruck Hildesheim/New York 1970), S. 1-46, hier S. 22-31 (mit Abdruck von [b]). [online]
  • Franz Pfeiffer, Quellenmaterial zu altdeutschen Dichtungen II, in: Denkschriften der kaiserl. Akademie der Wissenschaften zu Wien, phil.-hist. Classe, Bd. 17 Erste Abtlg., Wien 1868, S. 33-122, hier S. 35 (Nr. 22). [online]
  • Eduard Hartl, Verzeichnis der Handschriften und Bruchstücke des Parzival, in: Vorwort zu Karl Lachmann (Hg.), Wolfram von Eschenbach, 7. neu bearb. Ausgabe, Bd. I: Lieder, Parzival und Titurel, Berlin 1952, S. XLIV-LXIII, hier S. LX (Nr. 65 = Gzeta).
  • Bernd Schirok, Parzivalrezeption im Mittelalter (Erträge der Forschung 174), Darmstadt 1982, S. 51 (Nr. 65).
  • Gesa Bonath und Helmut Lomnitzer, Verzeichnis der Fragment-Überlieferung von Wolframs 'Parzival', in: Studien zu Wolfram von Eschenbach. Festschrift für Werner Schröder zum 75. Geburtstag, hg. von Kurt Gärtner und Joachim Heinzle, Tübingen 1989, S. 87-149, hier S. 132.
  • Klaus Siewert, Mittelalterliches Deutsch in Münster. Handschriften, Handschriftenfragmente, Frühdrucke (Schriften der Universitätsbibliothek Münster 6), Münster/New York 1991, S. 39-43, 48 (Nr. 5a.b).
  • Hartmut Beckers, Sprachliche Beobachtungen zu einigen 'Parzival'-Bruchstücken niederdeutscher Schreiber, in: Wolfram-Studien XII (1992), S. 67-92, hier S. 87-90.
  • Hartmut Beckers, Neues zur 'Parzival'-Überlieferung aus Westfalen: Zwei Neufunde (F 68, F 45A) und eine Wiederentdeckung (F 21B), in: Wolfram-Studien XIV (1996), S. 391-404 und Abb. 13-14, hier S. 400-403 (mit Abdruck von [a]).
  • Klaus Klein, Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften (Wolfram und Wolfram-Fortsetzer), in: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch, hg. von Joachim Heinzle, Berlin/Boston 2011, Bd. II, S. 941-1002, hier S. 954.
  • Parzival-Projekt (Universität Bern). Handschriftenverzeichnis. [online]
Archivbeschreibung [a], [b] ---
  Januar 2012
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